Ja zum AFIP Frauenfeld

Foto: Peter Wildberger

Foto: Peter Wildberger

„Es ist verhängnisvoll zu glauben, alles sei schon perfekt und keine Innovationen seien mehr nötig. Um alle Münder dieser Welt ausreichend und möglichst hochwertig zu ernähren, braucht es noch unzählige Verbesserungen beim Produzieren, Verarbeiten, Verteilen und Zubereiten der Speisen. Verändertes Klima und neu auftretende Krankheiten bei Tieren und Pflanzen sollen gemeistert werden. Fehlentwicklungen wie übermässigen, gesundheitsgefährdenden Einsatz von Herbiziden, Lebensmittelzusätzen, Antibiotika für Tiere und Pflanzen müssen korrigiert werden. Es besteht die Chance, dass naturnaher und umweltschonender produziert und verarbeitet werden kann. Bereits sind von der Projektgruppe Kontakte mit dem Institut für biologischen Landbau geknüpft worden.

Im Gegensatz zur Forschung der Agroindustrie und der Fast Food Ketten, die den Verkauf von Chemie, Samen und Lebensmitteln mit möglichst viel Profit fördern will, hat der Agro Food Innovation Park mit dem Einsitz von Stadtvertretern im Trägerverein und der Erfolgsbeurteilung durch den Gemeinderat in 3 Jahren neben der finanziellen eine politisch-ethische Kontrolle. Der Innovationspark soll Mensch und Natur Nutzen bringen und nicht Schaden.“

Peter Wildberger Gemeinderat Grüne

Investition in die Zukunft

Foto: Michael Lerch

Foto: Michael Lerch

„Firmen bauen Stellen ab, Firmen verlegen ihre Produktion ins Ausland, Firmen schliessen, weil sich die Weiterführung nicht mehr rechnet. Alles Schlagzeilen, welche in den letzten Monaten leider immer wieder zu lesen waren. Zum Teil stammen solche Meldungen aus nächster Nähe von Frauenfeld. In solchen Zeiten ist es wichtig, dass wir nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern unsere Zukunft in die Hand nehmen. Eine vielversprechende Lösung bietet hier der Agro Food Innovation Park kurz „AFIP“. Mit diesem Park soll ein Bereich gestärkt werden, in welchem viele Betriebe im Thurgau bereits tätig sind. Mit diesem Park sollen diese Firmen durch Zusammenarbeit noch erfolgreicher werden und neue Firmen sollen entstehen und beide sollen Arbeitsplätze schaffen. Frauenfeld bietet aufgrund der Rahmenbedingungen (Flächen, Verkehrsanbindung etc.) optimale Voraussetzungen für den AFIP. Im Rahmen des Kredits wird auch eine Arealentwicklung im Bereich unteres Mätteli bis zur Autobahn durchgeführt. Die vorhandenen Armeeareale können in den nächsten Jahren umgenutzt werden. Hier gilt es herauszufinden, wo welche Nutzung am meisten Sinn macht. Es sollen Flächen für Wohnen, Arbeiten und weiteres entstehen. Dies ist für mich ein zusätzlicher Grund, wieso ich am 10. April ein JA zum AFIP in die Urne legen werde. Ich hoffe, dass Sie dasselbe tun.“

Michael Lerch, Gemeinderat FDP

 

Eine Innovationsplattform im Agrarkanton

Foto: Anita Bernhard

Foto: Anita Bernhard

„Rund ein Drittel der für den Schweizer Konsum produzierten Nahrungsmittel geht zwischen Feld und Teller verloren. Immer noch landen unzählige einwandfreie Frischprodukte im Abfall. So die Situation in der Schweiz. Weltweit wird der Bedarf an Nahrungsmitteln bis 2050 auf das Doppelte ansteigen. Es ist also höchste Zeit, der Lebensmittelverschwendung Einhalt zu gebieten.
Nahrungsmittel sind das Produkt einer ebenso komplexen wie problematischen Wertschöpfungskette, in der hohe biologische und chemische Risiken lauern. Es gilt, diese Gefahren zu identifizieren, nachzuweisen und zu vermeiden.
Dies sind nur zwei von unzähligen Problemfeldern. Neue Wege sind gefragt! „Innovation statt Laborfood und Gentech“ – dafür bietet sich für AFIP als zentrale Plattform an, eine Plattform, die notabene bereits jetzt auf eine breite und nachhaltige Unterstützung aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zählen kann.
Frauenfeld als Hauptstadt des Agrarkantons Thurgau ist der ideale Nährboden, um zukunftsweisende Ideen in Sachen Land- und Ernährungswirtschaft zu entwickeln. Eine Innovationskultur mit zumindest nationaler Ausstrahlungskraft – das würde AFIP hier etablieren: eine Chance, die wir nicht verpassen sollten!“

Anita Bernhard, 8500 Frauenfeld

 

JA zum AFIP, denn Stillstand ist gleich Rückschritt

„Wussten Sie, dass die Schweiz in Sachen „Innovation“ die wichtigsten internationalen Rankings anführt? Und dass 2014 über 43’000 Patente in unserem Land angemeldet wurden? Patente gelten als Indikatoren für den Innovationserfolg. Absolut gesehen liegt die Schweiz weltweit auf Rang 8. Na also!
Aber da unser Land eher die Tradition der stillen Schaffer pflegt, erfahren wir reichlich wenig über schweizerische Innovation und laufen deshalb Gefahr, uns bei neuen Ideen zurückzunehmen. Die Sicherheit dominiert, die Risikobereitschaft sinkt. Hinzu kommt, dass Innovation nicht von A bis Z geplant werden kann, da sie eigenen Gesetzen folgt und keine Zielsetzungen als solche definiert. Wer nur auf bis ins Detail definierter Struktur vertraut, kann sich nur mit Mühe für ein Innovationsprojekt erwärmen, mit dem man aus der eigenen Komfortzone hinausgeht und etwas wagen muss. Das ist beim AFIP nicht anders, denn es ist ein Paradebeispiel für Innovation.

Übrigens: das Wort „Innovation“ stammt nicht aus dem Englischen, sondern ist lateinischen Ursprungs und bedeutet „erneuern“. Ebenso sprachlich höchst widersprüchlich ist das Veto der Gegner, das AFIP sei ein Blindflug. Denn Blindflüge, so versichert mir Parteikollege und ehemaliger Swiss-Pilot Albi Bargetzi, seien die sichersten Flüge überhaupt.
Insbesondere die auf Stabilität ausgerichtete, liberale Wirtschaftspolitik sowie die traditionell hohe Wertschätzung von Fleiss, Einsatz und Bildung haben die Schweiz zu dem gemacht, was sie heute ist. Was vor 150 Jahren mit der Schaffung des Eisenbahnnetzes und später dem Bau des Gotthardtunnels entstand, sind weitere erfolgreiche Beispiele für Innovation, auf die wir heute stolz zurückblicken. Ich möchte aber gerne vorausschauen und mit mir unzählige Frauenfelderinnen und Frauenfelder. Wir sind nicht alleine: mit uns forscht auch die ETH Zürich, eine der weltbekannten und etablierten Bildungsinstitutionen schlechthin.

Stimmen Sie für das AFIP, damit die schweizerische Tradition der Innovation auch in Frauenfeld lebt.“

Cinzia De Martin Bär, 8500 Frauenfeld

 

Mehr Mut

Foto: Andi Jäger„Viele grosse und erfolgreiche Projekte im letzten Jahrhundert wurden vom Staat unterstützt. Im Gegensatz zu heute, hatten unsere Vorfahren mehr Mut, wirklich grosse „Würfe“ zu stemmen. Auch ich bin für möglichst wenig Staat. In diesem Fall würden wir jedoch eine grosse Chance verpassen. Der eingesetzte Risikobetrag der Stadt Frauenfeld ist verhältnismässig und eröffnet uns die Chance etwas wirklich Besonderes entstehen zu lassen. Packen wir sie, damit auch unsere nächste Generation ihren Kindern mit Stolz über uns berichten kann.“

Andi Jäger, Frauenfeld

 

Nur wer wagt, kann gewinnen!

„In den Diskussionen um den Agro Food Innovation Park (AFIP) werden immer wieder die fehlenden konkreten Ziele bemängelt; man wisse nicht, was da eigentlich erforscht werden solle. Diese Einwände sind nachvollziehbar. Die Skeptiker vergessen aber, dass es sich hier um ein Pilotprojekt handelt, um den Beginn eines Prozesses, der erst in Gang gesetzt werden muss. Da liegt es in der Natur der Sache, dass vieles noch offen, unbestimmt und unklar ist. Die zu entscheidende Frage lautet daher: Haben wir den Mut in ein Projekt zu investieren, dessen Erfolg heute nicht mit Sicherheit feststeht?

Für mich ist klar, gerade in einer wirtschaftlich unsicheren und technologisch rasch ändernden Zeit müssen wir diesen Mut haben und ein kalkulierbares Risiko eingehen. Die Geschichte zeigt, dass viele bekannte und traditionsreiche Thurgauer Firmen verschwanden, weil zu wenig in Forschung und Innovation investiert wurde. Diesen Fehler sollten wir im Bereich der für den Thurgau bedeutsamen Land- und Ernährungswirtschaft nicht machen. Sind wir doch dankbar, dass weitsichtige Behörden uns ein so zukunftgerichtetes Projekt vorlegen, packen wir die Chance und sagen Ja zum AFIP, denn nur wer wagt, kann gewinnen!“

Hans Weber, Frauenfeld

 

Eine Chance für den Thurgau – eine Chance für Frauenfeld

„Die Ernährungswirtschaft hat im Thurgau eine volkswirtschaftlich überdurchschnittliche Bedeutung. Auf diesem Hintergrund ist das Projekt Agro Food Innovation Park in Frauenfeld sehr zu begrüssen. Rückwärtsgerichtete Kreise versuchen nun aber, Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern mit Schlagworten wie Laborfood, usw. zu verunsichern.

Die Hefe Schweiz AG zählt mit ihrem traditionsreichen Hauptprodukt Backhefe ebenfalls zur Thurgauer Ernährungswirtschaft. Tradition verbindet sich in unserem KMU-Betrieb mit Innovation. So produzieren neben der klassischen Backhefe auch Spezialitäten, wie Biohefe, Vorteigprodukte und weitere Spezialitäten. Für die Entwicklung solcher innovativen Produkte sind wir seit jeher auf externe Unterstützung angewiesen und suchen ständig nach neuen Nischenprodukten, welche sich mit unserem Know how produzieren und vermarkten lassen. Aktuell sind wir beispielsweise in einem (vom Bund geförderten) KTI-Projekt engagiert und arbeiten darin mit HES-SO, einer Fachhochschule für Biotechnologie in Sion zusammen.

Know how der Industrie, Dienstleistungskapazitäten von Labors, Kompetenzen in Forschung und Entwicklung der Wissenschaft zu vernetzen, um Arbeitsplätze in der Thurgauer Ernährungswirtschaft zu erhalten und zu schaffen, dies ist das Ziel und die Kernbotschaft des Agro Food Innovation Park. Frauenfeld hat die ausserordentliche Chance, innerstädtisch über ein bestens geeignetes Gelände zu verfügen, das raumplanerisch ohnehin bearbeitet werden müsste.

Liebe Frauenfelder Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, als Hauptstadt des Kantons Thurgau bietet sich Ihnen die Chance, voraus zu gehen und eine zukunftsgerichtete Entwicklung anzustossen. Nutzen Sie die Chance und stimmen Sie dem Kredit zum Agro Food Innovation Park zu.“  

Thomas Gamper, Geschäftsführer Hefe Schweiz AG, Stettfurt

 

Innovationen, nicht Laborfood und Gentech

Foto: Ursula Duewell

Foto: Ursula Duewell

 

Der Agro Food Innovations Park, kurz AFIP soll ein Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Förderung von nachhaltigen und ökologischen Erneuerungen im Bereich des ganzen Nahrungsmittelkreislaufs werden. Dies fängt bei Methoden umweltschonender und effizienter Düngetechniken an, geht über die Vermeidung von Lebensmittelverlusten bei deren Verarbeitung und Verteilung weiter bis hin zur Verminderung von Lebensmittelabfällen. Ein Thema sind natürlich auch die Lebensmittelsicherheit sowie die Sensibilisierung des Verbrauchers im Hinblick auf eine gesunde Ernährung und einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln.

Entsprechend geht es nicht um die Entwicklung neuer Lebensmittel, sondern um die Optimierung der natürlichen Lebensmittelproduktion und deren Verarbeitung, Transport, Lagerung und schlussendlich Zubereitung. Dadurch können wir langfristig unsere Ernährungssicherheit verbessern und sind somit nicht auf Laborfood und Gentech angewiesen.

Das Projekt AFIP ist zukunftsorientiert und bringt Chancen für Frauenfeld. Darum stimme ich am 10. April „Ja zum AFIP“.

Ursula Duewell, Gemeinderätin Frauenfeld

 

 

Ja zum AFIP

Foto: Wolfgang Ackerknecht

Foto: Wolfgang Ackerknecht

Chancen oder Gefahren? Ich will auch kein Labor-Food. Mit negativen Schlagworten ist der Sache aber nicht gedient. Unser wirtschaftliches Umfeld ist von Änderungen betroffen, die auch vor der Ernährungsbranche nicht Halt machen. Es gilt, sich diesen Herausforderungen zu stellen. Darunter fallen insbesondere digitale Innovationen und Logistikfragen. Besonders beim Nahrungsmittel-Abfall (Food waste) müssen sinnvolle und nachhaltige Lösungen gefunden werden. Hier sehe ich viel Potential.

Seit Jahren hat die Standortförderung einen hohen Stellenwert. Kanton und Gemeinden stellen Ressourcen und finanzielle Mittel zur Verfügung, um Firmenansiedelungen zu ermöglichen. Das Nettokapital der öffentlichen Hand lässt es zudem zu, gerade jetzt – in Zeiten von Negativmeldungen – antizyklisch zu handeln und diesen Schritt zu tun. Nutzen wir die Chance für einen Gegentrend.

Projekte sind immer mit Risiken verbunden. Das gut aufgegleiste und viele Möglichkeiten bietende Projekt ist verbunden mit neuen attraktiven Arbeitsplätzen. Die Chancen überwiegen bei weitem, deshalb stimme ich Ja zum Agro Food Innovation Park.

Wolfgang Ackerknecht, Kantonsrat EVP Frauenfeld

 

Einen Versuch ist’s wert

Ein Agro-Food-Innovations-Park in Frauenfeld könnte eine gute Sache werden. Unser Kanton ist prädestiniert für Lebensmittelforschung und es gäbe auf diesem Gebiet tatsächlich viel zu tun. Land- und Ernährungswirtschaft müssen so eng wie möglich zusammenarbeiten und die richtigen Fragen müssen gestellt werden: Wie kann der Verschwendung von Nahrungsmitteln Einhalt geboten werden? Wie vermeiden wir unsinnige Transporte? Wie können wir ohne Tierquälerei Fleisch und Milchprodukte essen? Wie wirkt sich der Klimawandel auf unsere Lebensmittelproduktion aus? Was ist eigentlich gesunde Ernährung? So viele offene Fragen, deren Beantwortung wir nicht allein den internationalen Nahrungsmittelkonzernen überlassen sollten. Das Risiko für die Stadt Frauenfeld ist nicht gross. Der Nutzen könnte es aber sein. Auf jeden Fall entstehen mit dem AFIP qualifizierte Arbeitsplätze in einer so traditionsreichen wie zukunftsträchtigen Branche – deshalb stimme ich JA zum AFIP.

Marianne Sax, Frauenfeld

 

Fortschritt zulassen und fördern

Unsere Schweizer Kultur zeichnet sich unter anderem durch einen grossen Ideenreichtum aus. Diesem verdanken wir zu einem wesentlichen Teil unser Wohlergehen und unsere Identität.

Wir Frauenfelder können nun mit der Ansiedlung des Agro Food Innovation Park aktiv Fortschritt ermöglichen und fördern, und dies mit einem relativ kleinen Einsatz. Die Anschubinvestition ist dank der kantonalen Beteiligung auf einem niedrigen Niveau und wir bekommen die Chance, an einem optimalen Ort nachhaltig Entwicklung zu fördern.

Ethische Rahmenbedingungen sind gegeben, Ausstiegsmöglichkeiten durchdacht, falls es dann doch nicht klappen sollte. Nun geht es darum, uns nicht selbst im Weg zu stehen – geben auch Sie Innovation eine Chance und stimmen Sie JA zum AFIP.

Kristiane Vietze, Kantonsrätin FDP.Die Liberalen Frauenfeld, 14. März 2016

 

Wer nicht wagt – der nicht gewinnt!

Sind wir innovativ, neugierig, mutig – etwas Neues zu wagen? Mit dem Projekt AFIP will die Stadt Frauenfeld – gemeinsam mit dem Kanton – die Grundlage für

  • den weiteren Ausbau eines zukunftsträchtigen Wirtschaftsstandortes,
  • die Schaffung von zusätzlichen, attraktiven Arbeitsplätzen,
  • die Einrichtung eines verlängerten Werkbankes von Wissenschaft und Praxis/Wirtschaft fördern, und nicht zuletzt
  • die Stadtentwicklung mitgestalten.

Und dies alles auf der Basis des ursprünglichsten Standortvorteils des Kantons Thurgau, nämlich der Landwirtschaft. Auf dieser Grundlage sollen Wissenschaft und Wirtschaft neue Wege und Möglichkeiten der Ernährungsformen und – gewohnheiten erforschen und erproben. Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Wirtschaftsförderung, eine perfekte Kombination für unseren Landkanton.

Die Meldungen von Arbeitsplatzverlusten in Frauenfeld und im Thurgau häufen sich. Wir haben hier eine gute Chance, Gegensteuer zu geben und KMU’s unterstützt von der Wissenschaft neue Möglichkeiten zu eröffnen. Was schlussendlich jedem Steuerzahler zu Gute kommen wird.

Seien wir nicht zögerlich, sondern packen wir Chance, dem Wirtschaftsstandort Frauenfeld einen zusätzlichen Wachstumsschub zu geben und legen darum am 10. April ein JA zum Kredit und somit ein JA zum AFIP ein.

Susanna Dreyer, Gemeinderätin CVP

 

Ja zum Afip

„Die weltweite Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln ist eine der grössten Herausforderungen der Zukunft. Während die Nachfrage nach Lebensmitteln infolge des Bevölkerungswachstums steigt, sind die für die Produktion nötigen natürlichen Ressourcen begrenzt und zum Teil bereits knapp:…“ Mit genau diesen Worten wird für die Initiative für Ernährungssicherheit geworben. Es erstaunt, dass ausgerechnet Befürworter dieser Initiative sich nun, primär mit finanzpolitischen Argumenten, gegen den Aufbau einer Institution wehren, die innovative Lösungen für diese Probleme entwickeln will. Wir wissen aber, dass eine qualitativ hochstehende Lebensmittelproduktion in der Schweiz nicht ohne Subventionen möglich ist.

Wer letzten Sommer an der Weltausstellung in Mailand war, konnte erkennen, dass auch ohne „Gentech“ und „Laborfood“ viele umwelterhaltende und nachhaltige Projekte entwickelt werden, die zu einer Verbesserung der Lebensmittelsicherheit führen werden. Genau dieses Ziel verfolgt auch der Agro Food Innovation Park. Mit einem „Ja“ zum AFIP haben wir es als Stimmbürger in der Hand bei uns in Frauenfeld hochwertige Arbeitsplätze in einem zukunftsorientierten Bereich zu schaffen.

Stefan Duewell, Frauenfeld